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Thema: Nach der Saison ist vor der Saison - Was ändert sich 2017 ?

  1. #51
    Moderator Avatar von Zettikowski
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    Jetzt finde sich die, die keine Charter haben aber ein wenig Geld in Daytona verdienen wollen und etwas Ruhm abbekommen möchten.

    + Tommy Baldwin bringt die #7 nach Daytona mit Fahrer Elliott Sadler - einem wirklichen Veteran. Die Hardware hat TBR ja noch.
    + Brendan Gaughan versucht das Daytona 500 in einem Auto von Mark Beard, das ist der von LFR gekaufte Wagen, mit dem McDowell letztes Jahr 15. wurde.
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  2. #52
    Erfahrener Benutzer Avatar von Austi
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    #37 The Big Bangers
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    http://www.jayski.com/cupnews.htm#20170121c

    Morgen wird das Übel wohl verkündet

  3. #53
    Moderator Avatar von Zettikowski
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    Also, meine erste Reaktion ist: Wer soll denn da noch durchblicken ? Es wird zwar einen Sieger geben, doch mit Pünktchen hier und dort blickt doch kein halbwegs bodenständiger Redneck nach dem Genuss von 20 Dosen Busch Beer hier noch durch. Klingt alles etwas kompliziert. Und wenn die Karre besonders gut/schlecht an einem Wochenende läuft, dann wird die Zersplitterung des Rennen auch nicht helfen.

    Zweiter Gedanke: Warum will die NASCAR es nicht wahr haben, dass man Langstreckenmotorsport betreibt ? Diese Sprintelemente widersprechen dem Sinn des Ganzen, was für ein Quatsch.

    Dritter Gedanke: Wenn ich nun soviel Wertungen über die Performance des ganzen Jahres mit in die Chase nehme (was ich prinzipiell richtig finde), dann kann ich auch zurückkehren zum alten System - ohne Chase - da hat man sich die gute Performance kontinuierlich ansammeln können, transparent, einfach.

    Fazit: Kommt mir ein wenig, wie Panik vor. Bestimmt ist bei den Befragungen herausgekommen, dass selbst der durchschnittliche Südstaatler nicht mehr den ganzen Sonntagnachmittag vor dem Fernseher sitzt. Daraus nun zu schliessen drei Sprintrennen wären besser , als ein Langstreckenrennen, das passt zu meiner derzeitigen USA-Wahrnehmung: Erst machen, dann überlegen scheint derzeit jenseits des Atlantiks populär zu sein.
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  4. #54
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    @zetti: Langstreckensport... ich würde Nascar nicht mit einem z.B. 6h oder 24h-Langstreckenrennen vergleichen. Das sind 2 verschiedene Paar Schuhe. Langstreckenrennen sehe ich eher technisch orientiert, und bei Nascar steht die Technik definitiv nicht im Vordergrund. Da ist es was anderes, nur was? Und genau das ist der Punkt. Es geht darum die Gunst des Zuschauers zu gewinnen. Zu früheren Zeiten lag die Faszination noch darin das Duell Mensch gegen Maschine zu beobachten, oder (überspitzt formuliert) zuzusehen wie die Fahrer dem Tod von der Schippe springen. Aber wir haben nicht mehr 19xx. Die Zeiten haben sich mit der technischen Entwicklung, der Digitalisierung usw. geändert und nicht nur NASCAR, der Motorsport insgesamt kämpft in Zeiten autonom fahrender E-Autos langsam aber sicher um seine Daseinsberechtigung.

    So haben die Verantwortlichen nach neuen Anreizen gesucht, nach einer neuen Faszinationen um den Zuschauer an den Bildschirm zu “fesseln“. Während es in anderen Sportarten üblich ist dass während des Events Entscheidendes passiert (es fallen Tore, Punkte, etc.) so konnte man 80% des Nascar-Rennen einfach mal auslassen und man hatte doch nichts versäumt. Mit den Änderungen die das Rennen selbst betreffen wird das Produkt auf der Strecke interessanter, dynamischer und kurzweiliger werden. Man wird wieder Gefahr laufen etwas zu verpassen wenn man mal 10 Minuten woanders hinschaltet. Ich begrüße das sehr! Ich bin sogar der Meinung dass sich etliche Motorsportserien deren Renndauer zwischen 1,5 und 3 Stunden liegt hier etwas abschauen könnten.

    Die zweite Änderung mit den übergreifenden Bonuspunkten für die Playoffs war längst überfällig. Ja es wird eine Rechnerei werden, ich bin mir aber sicher daß wir uns in kurzer Zeit daran gewöhnen werden.
    Geändert von Chris (24.01.2017 um 15:21 Uhr)
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  5. #55
    Moderator Avatar von Zettikowski
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    Zitat Zitat von Chris Beitrag anzeigen
    @zetti: Langstreckensport... ich würde Nascar nicht mit einem z.B. 6h oder 24h-Langstreckenrennen vergleichen. Das sind 2 verschiedene Paar Schuhe. Langstreckenrennen sehe ich eher technisch orientiert, und bei Nascar steht die Technik definitiv nicht im Vordergrund. Da ist es was anderes, nur was? Und genau das ist der Punkt. Es geht darum die Gunst des Zuschauers zu gewinnen. Zu früheren Zeiten lag die Faszination noch darin das Duell Mensch gegen Maschine zu beobachten, oder (überspitzt formuliert) zuzusehen wie die Fahrer dem Tod von der Schippe springen. Aber wir haben nicht mehr 19xx. Die Zeiten haben sich mit der technischen Entwicklung, der Digitalisierung usw. geändert und nicht nur NASCAR, der Motorsport insgesamt kämpft in Zeiten autonom fahrender E-Autos langsam aber sicher um seine Daseinsberechtigung.

    So haben die Verantwortlichen nach neuen Anreizen gesucht, nach einer neuen Faszinationen um den Zuschauer an den Bildschirm zu “fesseln“. Während es in anderen Sportarten üblich ist dass während des Events Entscheidendes passiert (es fallen Tore, Punkte, etc.) so konnte man 80% des Nascar-Rennen einfach mal auslassen und man hatte doch nichts versäumt. Mit den Änderungen die das Rennen selbst betreffen wird das Produkt auf der Strecke interessanter, dynamischer und kurzweiliger werden. Man wird wieder Gefahr laufen etwas zu verpassen wenn man mal 10 Minuten woanders hinschaltet. Ich begrüße das sehr! Ich bin sogar der Meinung dass sich etliche Motorsportserien deren Renndauer zwischen 1,5 und 3 Stunden liegt hier etwas abschauen könnten.

    Die zweite Änderung mit den übergreifenden Bonuspunkten für die Playoffs war längst überfällig. Ja es wird eine Rechnerei werden, ich bin mir aber sicher daß wir uns in kurzer Zeit daran gewöhnen werden.
    @Chris: Sehe ich komplett anders. Zunächst vergleiche ich den Cup nicht mit 24 h-Rennen, aber durchaus mit 6 h-Rennen. Bei beiden geht es um sehr stark um Taktik, die für mich den Cup immer faszinierend machte - chess on wheels. Zum Schluss musste alles zusammenkommen: Fuel, Tires, Grip, Wetter und das Auto musst ganz bleiben. Dann konnte man in der letzten Phase auch nochmal alles raushauen. Und darum geht es doch auch - es will eben niemand mehr vier Stunden NASCAR an jedem Sonntag sehen, sondern das Rennen vielleicht mitlaufen lassen und dann die letzten 30 Minuten. Auch mit der Segmentierung werde ich mir bei einem vier Stunden Event nicht nach 90 Minuten die Fingernägel abgekaut haben. Und noch etwas teile ich nicht: Ich habe noch nie gemocht, wenn die Fahrer dem Tod von der Schippe springen mussten: Ich habe im TV Roger Williamson in Zandvoort sterben sehen müssen, ich habe in den 70ern und 80ern soviele Fahrer gehen sehen, mir reicht Tod im Rennsport für immer und ich bin froh, dass dieses Thema fast keines mehr ist. Das hat aber nichts mit der Digitalisierung zu tun, sondern mit der Sicherheit der Technik, an der alle mitgearbeitet haben. Für mich hat das auch überhaupt nichts mit selbstfahrenden Autos zu tun - ein 100 Meter Sprint bei der Olympiade wird auch dann noch spannend sein, wenn es selbstfahrende Segways gibt. So kämpft eben guter Motorsport nie um seine Daseinsberechtigung und es gibt ja spannende Serien, die das zeigen.

    Es geht doch - wie so häufig - um die Kohle. NASCAR laufen Teams, Sponsoren, ja sogar Fahrer weg. Das Wachstumsmodell ist ins Stocken geraten, weil (gutes Argument) der Betrachter sich damit abfinden muss, dass mal eine halbe Stunde kein Tor fällt und kein Punkt erzielt wird. NASCAR ist NASCAR und hat in den 2000er Jahren etliche Modefans, auch wegen des Darbens der amerikanischen Monopostoserien (wobei NASCARS Siegeszug erst damit anfing, dass es Serien wurden, anstatt, dass es nur eine war) angezogen. Die Frances haben das Problem, dass die Serie an Interesse massiv verliert UND ihnen auch noch viele Strecken gehören - toll in Zeiten des Wachstums, nun aber eher blöd. Aber da ist ja auch der Punkt: Als es um weniger Geld ging, da war es eben vielleicht romantischer, vielleicht weniger professionell aber immerhin spannender. Hat an dem Zuschauerrückgang die Einführung der Chase, die Knock Out Format etwas geändert ?- Nein !

    Mir ist mittlerweile klar, dass der Weg zurück der Richtige ist. Es muss Geld aus dem Sport heraus, statt mehr hinein. Es müssen nicht mehr sechs oder fünf - ich weiss es auch nicht mehr - grosse Renndynastien den Sport beherrschen, sondern wieder Einwagenteams Erfolg haben können.

    - Es müssen Budgetlimitierungen her durch einfachere Fahrzeugtechnik. Jedes Team muss mit einem einstelligen Millionenbetrag für Technik im Jahr auskommen.
    - Das Personalbudget muss limitiert werden. Maximal dürfen pro Team xx Mann arbeiten.
    - Von mir aus kann NASCAR Chassis und Karosserien zum Festpreis stellen, die dann mit dem markenspezifischen Aussehen gewrappt oder gestickert werden.
    - Die Einstiegshürde für neue Teams wird damit gesenkt, statt durch Charterausgabe erschwert, neue Teams erhalten Budget-Boni für den Einstieg und höhere Prämien
    - Die Marken stellen die Motoren, die aber unter den jeweiligen Teams ausgelost werden
    - NASCAR setzt selber zwei Autos für Nachwuchsfahrer aus anderen Serien ein
    - Die Strecken könnten auch ein Fahrzeug einsetzen, was sie von einem Team betreiben lassen
    - Die TV Sender setzen von reduzierten TV Geldern ebenfalls Teams ein
    - Verkürzt notwendigerweise Rennen auf 1,5 bis 2,5 Stunden Dauer
    - Kehrt zur alten Punkteregel ohne Chase zurück, aber bewertet Siege wesentlich höher als Plätze
    - viele weitere Ideen, die viele Menschen, Fans, TV Stationen u.v.a.m haben könnten

    Ja, jetzt zerreisst die einzelnen Punkte, so wie ich es selber auch gut könnte. Der Fall wird aber eh kommen, denn er ist ja bereits da. Die France Familie wird nicht ihren Reichtum mehren können, wenn die Serie langsam auseinanderbricht. Und Chris, das kann man nicht schön reden, das Zuschauerinteresse der letzten 10 Jahre ist keine Erfolgsstory mehr. Und noch eines: Die übergreifenden Play Off Punkte hat man früher als natürliches Performanceergebnis der ganzen Saison gehabt. War nur viel einfacher.

    Fazit: Ich denke wir müssen zurück zu den Basics. Jedes Auto, was vom Anhänger rollt muss in der Lage sein ein NASCAR Rennen zu gewinnen. O.K., ganz so basic vielleicht nicht, aber doch zwei Drittel sollten irgendeine Chance haben. Schafft man das nicht über Regeln und Diszipli, dann wird sich die Serie diesen Weg selber suchen.
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  6. #56
    Moderator Avatar von janvi
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    Ich könnte an der Geschichte schon einen Gefallen finden. Die letzten Jahre waren sehr ernüchternd und bevor die Serie ganz abkackt, ist nur gut, dass man dagegen steuert. Ob das der richtige Weg ist, wird sich erst zeigen, aber so schlimm finde ich es doch nicht. Ein bisschen komisch finde ich diese Garage Sache, die eigentlich eine Ausscheidung aus dem Rennen bedeutet - eine Reparatur des Autos und Weiterrennen - das ist ein Stück der NASCAR Geschichte und das wäre hiermit hinfällig.
    Und schade, dass man diese unsägliche Lucky Dog und Wave around Regel nicht angreift. Das ist für mich eine Wettbewerbsverzerrung und nichts anders. Lap down ist lap down und es ist vollkommen wurscht, wie dazu kam.
    Bezüglich des doch komplizierten und recht unübersichtlichen Punktesystems gehe ich konform mit Zetti. Allerdings denke ich nicht, dass es eine große Rolle spielt. Die meisten der Fans vor Ort oder der Glotze verfolgen eher das einzelne Rennen und nicht unbedingt die ganze Saison.
    Die Rennen mögen durch die drei Zieleinläufe zwar interessanter werden, ob dies aber die Serie wieder zurück zu alter Stärke bringt wage ich zu bezweifeln. Die Kohle, die man für so ein NASCAR-Wochenende ausgeben muss - das ist das Problem.
    Jan

  7. #57
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    @zetti
    In den meisten Punkten stimme ich ja mit Dir überein, so ist es nicht. Auch mir wären Zustände wie in den 90ern lieber. Keine Frage, die Serie hat sich irgendwann in die falsche Richtung entwickelt, aber es nützt ja nichts immer nur die Vergangenheit heraufzubeschwören. Die alten Zeiten werden garantiert nicht wiederkommen, ich habe mich damit abgefunden. Ich versuche dem Status Quo etwas abzugewinnen, immer noch mit Erfolg (sonst wäre ich nicht hier).
    Nascar hat seit ~10 Jahren mit sinkendem Zuschauerinteresse zu kämpfen und es war notwendig -irgendwas- zu unternehmen um noch die Kurve zu kriegen. Ein neues Renn-/Punkteformat ist kurzfristig das Einfachste was man umsetzen konnte, immerhin sind es neue Ideen an denen auch Fahrer, Hersteller, Teams, TV-Stationen und Rennstrecken mitgewirkt haben - finde ich gut und richtungsweisend. Ob dadurch neues Zuschauerinteresse geweckt werden wir sehen, immerhin zeigen erste Umfragen (wie bei mir) ein positives Feedback. Abwarten und zuschauen.
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  8. #58
    Moderator Avatar von janvi
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    Jimmie wirkt nach der Winterpause richtig "erwachsen"
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    Jan

  9. #59
    Moderator Avatar von Spotter
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    Zitat Zitat von janvi Beitrag anzeigen
    Jimmie wirkt nach der Winterpause richtig "erwachsen"
    Endlich hab ich wieder ein Idol im Feld mit dem selben Baujahr - die Leute Anfang Fuffzig sind eh die besten ...


  10. #60
    Erfahrener Benutzer Avatar von Austi
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    France und NASCAR tun alles dafür, dass sich das Starterfeld bzw. die Anzahl der teilnehmenden Wagen reduziert.
    Nun dürfen nach eine Schaden maximal 5 Minuten an dem Auto gearbeitet werden. Wenn in diesem zeitlichen Rahmen das Vehikel nicht wieder einsatzfähig ist, war es das mit dem Rennen für das Team.

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